Die individuelle Reflexion beruflicher oder privater Situationen ist Gegenstand von Coaching. Im Coaching steht die Stärkung eigener Kompetenzen im Vordergrund. Ich arbeite mit meinen Klient*Innen ressourcen- und lösungsorientiert. Bisherige Handlungs- oder Denkmuster – „Mindsets“, die „innere Architektur“ – werden dabei sichtbar und ermöglichen einen neuen Zugang zur eigenen Haltung. In meiner Arbeit verwende ich hierfür Tools wie z.B. systemische Strukturaufstellungen und das Konzept des Inneren Teams nach Schulz von Thun. Coaching bietet Raum für Selbstreflexion, Überprüfung eigenen Rollenverständnisses und Kommunikation.
Anlässe und mögliche Themenfelder für ein Coaching im beruflichen Kontext können z.B. sein:
Als Executive Business Coach von Führungskräften arbeite ich in der Regel zeitlich begrenzt, um Abhängigkeiten auszuschließen. Dagegen kann sich die private Beauftragung als sog. „Life-Coach“ auch auf längere Zeiträume erstrecken, insbesondere, wenn der Fokus auf die kontinuierliche Begleitung beruflicher Entwicklungsschritte oder privater Veränderungsprozesse gerichtet ist.
Während Change noch vor Jahren als punktuelle Herausforderung in Organisationen betrachtet wurde, deren „Managen“ meist projektbezogene Anlässe waren, sind heute Unternehmen permanent auf allen Ebenen mit den Effekten äußerer gesellschaftlicher und wirtschaftspolitischer Entwicklungen und disruptiver Entscheidungen sowie eigener Digitalisierungsvorhaben konfrontiert. Diese Herausforderungen beeinflussen Führungskräfte und Mitarbeitende in ihrer Haltung und Kommunikation und machen darüber hinaus strukturelle Veränderungen notwendig. Meine Aufgabe als Berater konzentriert sich auf die Unterstützung der Organisationsentwicklung (in Abstimmung mit der Personalentwicklung) – jeweils angepasst an den aktuellen Stand des Transformationsprozesses. Im Rahmen von Workshops werden Aspekte der „healthy organisation“, d.h. der resilienten Organisation, der Stärkung von Eigenverantwortung, der Entwicklung eines Werteverständnisses, bearbeitet.
Daneben zählen Einzelmaßnahmen wie Coachings der mittleren oder höheren Führungsebene und Teamentwicklungs-Workshops zu meinen Tätigkeiten.
Besonders Klein- und mittelständische Unternehmen sehen sich nicht nur mit Veränderungen wie mehr Digitalisierung und verstärkten Einsatz von KI beschäftigt. Die komplexen Fragen des bevorstehenden Generationenwechsels, der geplanten Übertragung von Unternehmensanteilen und- vermögen und / oder der Neuausrichtung des Unternehmens stellen enorme Ansprüche an die Gestaltung der Zukunft. Meine beratende Rolle hierbei ist eingebunden in die Kooperation mit Steuerberatern, Notaren und Rechtsanwälten. Die Arbeit an schwelenden oder bereits ausgebrochenen Konflikten, die ihren Ursprung in der Unternehmerfamilie haben, steht für mich hier meist im Vordergrund.
Konflikte in Unternehmen, zwischen Gesellschaftern, mit Geschäftspartnern – das sind die Schwerpunkte meiner Arbeit als Mediator seit mehr als 25 Jahren. Mir wird dabei die Rolle als neutraler Vermittler (Mediator) anvertraut, sodass ich die Beteiligten dabei unterstützen kann, eine für sie vorteilhafte Lösung zu entwickeln. Die Beteiligten lösen ihren Streit mit meiner Hilfe – freiwillig und in eigener Verantwortung. Das unterscheidet sich von Gerichtsverfahren mit einem Richterspruch am Ende.
Als Mediator gebe ich weder einer Seite noch allen Beteiligten (anwaltlichen) Rechtsrat. Bei Streitigkeiten, die ihren Ursprung in der Familie haben und sich blockierend auf die geplante Übertragung von Unternehmensanteilen und -vermögen oder die Neuausrichtung von Familienunternehmen auswirken, bin ich ebenso als Mediator tätig.
Seit über 25 Jahren verbinde ich Praxis, eigene Erfahrungen und Studien in meiner Arbeit als Trainer und Dozent. Verschiedene Institute, darunter die Steinbeis-Akademie für Mediation, Soziales und Recht, sowie die öffentliche Verwaltung im deutschsprachigen Raum und auf Malta sind dabei meine Partner.
Meine Themenschwerpunkte sind:
Ich biete alle Leistungen selbstverständlich auch in englischer Sprache an.
Woher ich komme und was mich antreibt – Life is a journey
Ich komme aus Hamburg, bin seit Anfang der 80er Jahre in Berlin und habe hier Jura studiert an der FU Berlin. Nach einem erfolgreichen Start als Rechtsanwalt in einer mittelgroßen Kanzlei in Berlin zog es mich schnell in andere Bereiche wie dem Consulting für eine japanische Großbank in Zeiten der deutschen Wiedervereinigung. Das Arbeiten in international zusammengestellten Teams, spannende Projekte, die nicht nur rechtliche Aspekte beinhalteten, Organisationsabläufe intensiv analysieren – all das begeisterte mich schon Anfang der 90er Jahre.
Seit meinen beruflichen Anfängen ziehen sich die Erfahrungen aus projektbezogener, konkreter interkultureller Zusammenarbeit wie ein roter Faden durch meine berufliche Entwicklung. Zunächst durch einen längeren Aufenthalt in Japan geprägt und später durch Fortbildungen in Österreich, der Schweiz und Indien inhaltlich vertieft und professionalisiert, kann ich heute in meiner Arbeit als Berater, Coach, Mediator und Dozent auf diese Schätze zurückgreifen.
Meine Ausbildung zum Mediator Anfang 2000 eröffnete mir eine neue Sichtweise auf Konflikte und ihre Dynamiken, eine große Bereicherung. Seitdem erlebe ich diese Momente, wenn die Beteiligten wieder in einen konstruktiven Dialog zueinander finden, mit großer Freude.
Angetrieben durch meine Neugier, Beziehungen im Kontext Familie und Organisation in ihren Kommunikationsmustern noch besser verstehen zu können, entschloss ich mich in 2008 für eine Ausbildung in systemischer Arbeit. Seitdem hat sich mein Blick auf Konflikte, Denkstrukturen, Einfluss von Emotionen auf unser Handeln nochmals verändert. Mit gezielten Fragen neue Perspektiven zu ermöglichen, bestimmt meine Arbeit in allen Kontexten. Faszinierend immer wieder der Einsatz systemischer Struktur-Aufstellungen.
Nicht nur deutsch zu leben und zu denken, sondern parallel in einer anderen, englisch-sprachigen, mediterran-geprägten Kultur zu arbeiten, das konnte ich fast 15 Jahre lang bei meinen Einsätzen in Mentoring-Programmen in der Ausbildung von Managern als auch in leitender Funktion im Personalbereich des größten Krankenhauses auf Malta praktisch erfahren. Die Seminare in der Ukraine und in Marokko im Rahmen von Good Governance-Projekten der deutschen Regierung haben mich immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die ich nicht missen möchte.
Transformationsprozesse von Menschen und Organisationen zu begleiten und zu unterstützen stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit. Im Kern geht es dabei um die Frage, wie es gelingt, angesichts zunehmender Digitalisierung und Einsatz von KI auch künftig eine werteorientierte Zusammenarbeit in Unternehmen zu erreichen.
Meine Klient*Innen können den Raum für ihre Mediation und ihr Coaching selbst aussuchen.
Hierfür stehen die Räume bei MEEET in Berlin Wilmersdorf oder Mitte (www.meeet.de) oder der Raum in der Remise von Sabine Neuenburg in der Schillerstraße 40 in Berlin Charlottenburg zur Auswahl.